Mein Biest (SVFW)

Immer mal wieder schleicht es sich an, das hässliche Biest. Gedeckt getarnt, mit einem süssen Lächeln auf dem Gesicht. Oft bemerke ich es zu spät, schon hat es zugeschlagen und meine Gedanken verseucht: Die Menschenfurcht.
Bild: pixabay.com

Ich ertappe mich bei dem Gedanken: "Was denkt er oder sie wohl jetzt über mich?", "ist mein Mail gut angekommen?", "hat er oder sie mich noch gern?". Gerade jetzt, wo jeder des anderen Polizisten spielt, fällt mir die ganze Thematik noch mehr auf. So richtig zu entfalten hat sie sich begonnen, als ich meinen Monatsvers für den Mai las: Wenn Gott für uns ist, wer kann gegen uns sein? Römer 8,31b

Folgende Notizen habe ich mir zu diesem Vers aufgeschrieben:
Die Meinung Anderer, Menschenfurcht. Sie ist unmöglich und destruktiv. Eine Segenshemmerin, Vergleichsfördererin, Fokustrüberin, Wahrheitsverdreherin. Ich will ihr keinen Raum geben, doch sie reisst ihn sich doch immer wieder an sich, dieses Biest. Jesus, du bist Meister im Biester erlegen. Bitte mach sie wieder einmal nieder für mich, die Menschenfurcht.

Gerne möchte ich dir diese Gedanken mit auf den Weg geben: Wo begegnet dir das Biest der Menschenfurcht? Wo hemmt sie dir Segen? Wo fördert sie dein Verlgeichsdenken? Wo trübt sie deinen Fokus? Wo verdreht sie dir die Wahrheit?

Wie gut ist es, dass wir das Biester erlegen unserem Vater im Himmel überlassen dürfen. 

Lea Oetiker

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